Juniorstudent & Schüdenten

Deine Anlaufstelle für ein Schülerstudium

E-Learning oder vor Ort

Nicht jeder hat eine Universität oder Fachhochschule in seiner Nähe. Um nun studieren zu gehen gibt es natürlich öffentliche Verkehrsmittel, oder die Eltern fahren einen hin. Eine andere Option bietet einem das sogenannte E-Learning. Hiermit ist gemeint, dass man von zuhause aus lernt und mittels Computer das Lehrmaterial durcharbeiten kann. Wie alles im Leben hat E-Learning ebenso wie das Besuchen von Vorlesungen Vor- wie auch Nachteile.

Was bedeutet E-Learning überhaupt?

E-Learning, auch elektronisches Lernen, setzt zunächst einmal voraus, dass der Schüdent die Möglichkeit hat, an einem Computer, Laptop oder Tablet zu lernen. Dabei kann er sich neben den von der Universität zur Verfügung gestellten Unterlagen auch in den unglaublichen Weiten des Internet bedienen. Portale wie Wikipedia helfen dabei, ausführliche Informationen zum jeweiligen Thema zu sammeln und zu lernen.

In der Regel muss der Schüdent dann und wann in der Uni/FH persönlich erscheinen. In der Regel spätestens zu den angesetzten Klausuren und Prüfungen. Ansonsten kann er überwiegend von zuhause aus lernen.

Vorteile des E-Learning

Neben den finanziellen Einsparungen liegen die Vorteile auf der Hand, kaum Fahrzeiten zur entfernten Uni/FH und somit wesentlich besser vereinbar mit den laufenden schulischen Verpflichtungen. An der Uni Rostock z.B. wird dadurch die Anwesenheit am Campus auf drei Termine je Semester reduziert, an anderen Unis/FHs kann dies variieren.

Nachteile des E-Learning

Wo Vorteile sind, lassen auch die Nachteile  nicht auf sich warten. Zunächst einmal geht natürlich die Grundidee eines Juniorstudiums etwas verloren, denn angedacht ist es ja, dem Schüdenten das Laben an einer Uni/FH nahezubringen. Hier wird es mehr auf die Klausuren und Prüfungen beschränkt. Zwar ist man dann und wann vor Ort, aber dies ist eher als wirklich Marginal anzusehen.

Um die Nachteile so gering wie möglich zu halten und die Qualität des Studiums weiterhin zu gewährleisten sind umfangreiche Betreuungsmaßnahmen angedacht. So stehen neben E-Coaches auch Tele-Tutoren zur Seite, welche dem Schüdenten für Fragen zur Verfügung stehen.

Juniorstudium vor Ort

Wie ein regulärer Student nimmt auch ein Schüdent an den Vorlesungen vor Ort an der Uni/FH teil. Er besucht die Veranstaltungen, spricht mit anderen Studenten und lernt das Leben als „Vollzeit“ Student kennen.

Vorteile des vor Ort Studiums

Der Schüdent lernt das Leben als Student kennen, hat die Möglichkeit, sich mit anderen Studenten auszutauschen und gemeinsam zu lernen. Er hat direkten Zugriff auf die Tutoren und wenn Fragen während der Vorlesung aufkommen, kann er diese direkt stellen ohne lange warten zu müssen. Hierdurch ist der Schüdent schon nahe dran am regulären Studentenleben.

Nachteiles des Vor Ort Studiums

Vorlesungen finden in der Regel an Vormittagen und eher seltener an Nachmittagen statt. Um an diesen teilzunehmen muss der Schüdent Fehlzeiten im Gymnasium in Kauf nehmen. Er wird also eine -teilweise erhebliche – Mehrbelastung auf sich nehmen müssen um allem weiterhin Rechnung zu tragen. Da dies auch den Gymnasien bekannt ist muss im Vorweg ein Gespräch mit der Schule stattfinden. Ebenso muss das Gymnasium die Erlaubnis hierfür erteilen, ohne diese, darf der Schüdent nicht am Campusleben teilnehmen.

Weiter entstehen Fahrkosten und teilweise längere Fahrzeiten für den Schüdenten. Manche kleinere Städte/Ortschaften, haben keine Unis/FHs und um dann an den Vorlesungen teilnehmen zu können muss man oft 40km und mehr fahren.

Es ist also abzuwägen, welche Methode für den Schüdenten die bessere ist. In der Regel ist es aber auch so, dass ein Schüdent genügend eigene Motivation und Lernwillen mitbringt, dass er die Fehlzeiten am Gymnasium kompensieren kann. Somit werden die Nachteile schnell etwas egalisiert.

Letzten Endes sollten Eltern, Schüler, Uni/FH sowie das Gymnasium und seine Lehrer gemeinsam entscheiden, was für den angehenden Juniorstudenten der beste Weg ist. Eine pauschale Aussage kann hier einfach nicht getroffen werden, da zu viele Faktoren entscheidend sind.

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